Allgemein · Unterwegs

Holyharbour unser Ostseekurzurlaub

Manchmal sind die spontanen Dinge, die Schönsten. So haben wir also vor vor zwei Wochen beschlossen, dass wir dieses Jahr Jens Geburtstag an der Ostsee verbringen.

Das Beachmotel hatte ich schon seit Längerem im Auge. Eins gibt es ja in Sankt Peter Ording und seit fast genau einem Jahr gibt es ein zweites in Heiligenhafen. Als ich dann das Angebot auf der Website vom Beachmotel entdeckte, habe ich gleich zugeschlagen. Drei Tage im Familienzimmer…

Schon vor sechs Jahren waren wir mal eine Woche in Heiligenhafen gewesen und es hatte uns wirklich gut gefallen. Inzwischen hat sich wirklich einiges getan. Die Promenade ist nochmal ein bisschen modernisiert worden, es gibt eine Erlebnisseebrücke und durch das Beachmotel ist nochmal ein ganz neues Areal entstanden. Mit kleinen Geschäften, Cafés, Restaurants und und und

Was sich auch erneuert hat ist die Fischhalle. Vor sechs Jahren war es dort noch alles sehr ursprünglich, eine Halle eben, es zog, es war weder schick noch stylisch, aber der Fisch schmeckte. Es war so ungefiltert… nun sechs Jahre später wurde dort ordentlich Gas gegeben. Ein verglastes Lokal ist entstanden, indirekte Beleuchtung, Sandbilder an der Decke… der Fisch schmeckt immer noch, aber der Charme ist weg. Es erinnert eher an eine große deutsche „Fischkette“, Es ist nett, aber total belanglos… leider.

Das Beachmotel und die komplette Anlage entdeckt man schon beim Hineinfahren nach Heiligenhafen, denn das Hotel und die Apartmenthäuser stehen direkt zwischen Meer und Binnensee und fallen durch ihre Optik im „Hamptonsstil“ gleich auf.

Die Außenanlage ist sehr schön gemacht, von der Bepflanzung bis zum Löschsee, der mit Fontäne gleich ein bisschen schicker ist, dem riesigen Holzstuhl, dem Bulli, der vor der Tür steht und die Sitzsäcke auf der Veranda… hier wurde wirklich wert aufs Detail gelegt.

Auch innen, das fällt gleich beim Betreten des Eingangsbereichs auf. Cool und stylisch, aber gemütlich. Hier wurde wirklich auf alles geachtet. Überall gibt es kleine „Ecken“ wo man sich hinsetzen kann und sich wie zu Hause im Wohnzimmer fühlt.

Das „nach Hause kommen“ Gefühl, soll wahrscheinlich auch nochmal durch das bewusste Duzen unterstrichen werden. Zuerst war ich irritiert, denn das ist so ungewohnt, aber das gehört nun mal zum Konzept dazu und passt auch!

Unser Familienzimmer war sehr schön, auch hier ist alles aufeinander abgestimmt und klein, aber oho! Das Highlight für die Mädels war natürlich das Hochbett im zweiten Schlafzimmer …obwohl Lenchen natürlich im Babybett, was wir dazu gebucht haben, geschlafen hat.

Den ersten Tag haben wir die Spielplätze rund um den Binnensee und die Innenstadt ein bisschen erkundet.

Abends sind Mia und ich dann noch im hoteleigenen Restaurant Holyhabour essen gewesen, während Lenchen und Jens sich schon hingelegt haben. Malsachen, Kindergerichte und eine sehr aufmerksame Bedienung haben das leckere Essen abgerundet und für Jens haben wir noch ein paar hausgemachte Eispralinen mit aufs Zimmer genommen.

Am nächsten Tag, ging es erstmal zum Geburtstagsfrühstück. Sehr aufmerksam fand ich, dass Jens einen kleinen Schoko-Cupcake und einen Sektgutschein bekam. Das Frühstück war insgesamt sehr lecker und abwechslungsreich. (Leider habe ich gar nicht so viele Bilder vom Essen etc gemacht, da ich einfach drei Tage „Auszeit“ machen wollte, ich hoffe Ihr bekommt trotzdem einen kleinen Einblick!)

Anschließend sind wir mal raus Richtung Seebrücke gegangen, auf der es tolle Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten für Kinder gibt.

Zum Mittagessen ging es in den Strandschuppen gleich gegenüber vom Beachmotel… lecker, tolles Preisleistungsverhältnis und ein schöner Blick auf den Strand! Ob Burger, Krabbenbrot oder Kinderteller, es war alles frisch und lecker … absolut empfehlenswert!

Nachdem wir dann noch ein bisschen über die Promenade gebummelt sind, ging es ins hauseigene Schwimmbad. Es ist relativ klein, aber absolut ausreichend und wir hatten ganz viel Spaß! Zudem gibt es noch ein Spa-Bereich mit Sauna und allem drum und dran, den wir beim nächsten Besuch mal „testen“.

Auch hier ist optisch wirklich wieder alles genau aufeinander abgestimmt… man merkt einfach, dass das Hotel ein Gesamtkonzept hat und nicht bei den Zimmern aufhört!

Da Lenchen keinen Mittagsschlaf gemacht hat und wir befürchtet haben, dass sie bis zum Abendessen nicht durchhält, haben wir uns alle dick eingepackt und sind noch eine Runde spazieren gewesen und beim Rauschen des Windes und des Meeres hat es keine 5 Minuten gedauert, bis Lenchen eingemuckelt in ihrem Fusssack eingeschlafen ist!

Zum Abendessen ging es dann noch einmal ins Restaurant und zu Mia´s Freude haben wir noch ein paar Bilder im Fotoautomaten gemacht!

Am Abreisetag hat es ununterbrochen geregnet und so sind wir gleich nach dem Frühstück wieder ins Auto gestiegen und Richtung Hannover gefahren. Es war wirklich schön in „Holyharbour“ und so werden bis zu unserem nächsten Besuch bestimmt nicht weitere sechs Jahre vergehen. Außerdem haben wir ja jetzt auch das passende Hotel gefunden… bei dem alles stimmt.

5 Kommentare zu „Holyharbour unser Ostseekurzurlaub

  1. Ich finde es voll traurig das es in so einem neuen und modernen und auch wirklich schönem Hotel nicht ein einziges Behindertenzimmer gibt , das ist überhaupt nicht mehr Zeitgemäß und eigendlich entspricht es nicht dem Gleichstellungsgesetz . Du hast so schöne Bilder gezeigt und ich habe mich verliebt in das Hotel und in die Gegend wollten wir eh , aber leider für mich nicht möglich , da kannst du ja jetzt wirklich nichts für ist ja nicht deine Schuld ich wollte es nur mal sagen😢

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  2. Liebe Julia ich habe gefragt , sie haben keins und ich habe dadrüber auch vorher nicht nachgedacht das macht man nicht wenn es einen nicht Betrifft ist auch nicht schlimm , mir zb. Ist vorher nie aufgefallen das zwischen den schönen glatten Münchenergehweg Platten in der Fußgängerzone immer wieder Steifen mit Kopfsteinpflaster sind und da fehlen dann auch noch so viele Steine zwischen kann ich alleine gar nicht fahren. Bei dem Hotel ist es nur arg traurig weil es mir so gut gefällt , meine Schwester war schon in dem in St.Peter Ording da war sogar eine nostalgische Bierzapfanlage im Zimmer konntest du dir Bier zapfen so viel du magst , sie trinkt aber keinen Alkohol , aber kultig ist das trotzdem.😆

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  3. Liebe Julia, ich hab ja schon lange drüber nachgedacht mal dort hin zu fahren. Deshalb Danke für Deinen schönen Einblick! Zeigt ja auch: Meer geht immer. Auch im Herbst & Winter!
    Liebe Grüße, Anna

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